king peer and schotti

Januar 30, 2011

king peer and schotti

schland o schland

Juni 11, 2010

i wie indoor cycling

Februar 27, 2010
Claus’ Abschlussarbeit stagniert seit Lichtjahren, Maltes Wohnsituationsverbesserungssuche liegt auf Eis. „Auf der Stelle treten“ hat gemeinhin ein schlechtes Image: Gut zu wissen, dass es einen Ort gibt, an dem HSP-Sportler auf der Stelle durchdrehen dürfen, ohne auf der Strecke zu bleiben.

So geölt wie beim Indoor Cycling haben unsere Wochenschau-Athleten während ihrer bisherigen Testreihe noch nie. Die Niagarafälle verkamen zum reinsten Rinnsal angesichts der gigantischen Wassermaßen, die den Nanu-Spinnern (ja: Indoor Cycling und Spinning bezeichnen die gleiche Sportart) aus dem Antlitz schossen.

Erst wurde eine „Seated Road“ gemeistert, dann eine leichte Bergfahrt, um schließlich in wahnwitzigen „Jumps“ choreographisch auf dem Rad auf und ab zu hüpfen, bis die Endorphine im Schädel wie Würfel im Knobelbecher durcheinander purzelten. Jippie… Glück!

Ein einfaches „Quäl dich, du Sau!“ hätte natürlich auch genügt, aber der Trainer schwor auf seine heimische Plattensammlung. Als er im Endspurt das Safri Duo auflegte, entwickelte Claus eine spontane Hassliebe für den Instructor in vorderster Front. Zähneknirschen und Schnaufen geht auch gleichzeitig.

Claus: „Ich weiß nicht wie mein innerer Schweinehund heißt – auf Leckerlis hört der jedenfalls nicht! Bei ‚Midnight Oil – Beds Are Burning’ hab’ ich dann doch meine Rakete gezündet!“

Maltes Fazit: „Ich wär’ vor der Fahrt besser pinkeln gegangen. Plötzlich waren meine Fußschnallen festgezerrt und als wir den Berg hoch sind, wollte ich die Gruppe  lieber nicht verlieren. Das war heikel. Dennoch: Ein super HSP-Angebot!“

jonglage

Februar 4, 2010

und wieder mal ein sporttest:

Cirque du Soleil

J wie Jonglage

Treten Sie näher, kommen Sie ran. Sehen und staunen Sie! Kein Netz, kein doppelter Boden. Hier ist alles echt, hier lauert die Gefahr. Hier werden Jungfrauen zersägt und weiße Tiger schleppen ihre Dompteure im Maul von der Bühne. Malte und Claus mal wieder in Lebensgefahr! J wie Jonglage, das ist kein Scherz.

„Die treffen sich und jonglieren einfach“, dachten wir müde. Zum zehnten Mal wurden wir eines Besseren belehrt: Devilsticks, Diabolos, Einräder und flotte Sprüche wurden hier zwischen Bällen und Keulen umher geworfen. Was für ein Zirkus!

Claus zehrte von Kindheitserfahrungen. Damals hatte er die Aufnahmeprüfung des Wanderzirkus Hamburg-Altona e.V. verpasst, weil Colt Seavers im TV spannender war. Seine Nummer „Teller auf Stock“, für die in seinem Elternhaus die Zimmerdecken zu niedrig waren, saß, als wäre sein Traum von der Manege erst gestern frisch geplatzt. Malte hatte zur Vorbereitung einen mittelgroßen Clown gefrühstückt und war dem Info-Text auf der HSP-Webseite gefolgt, demnach jeder Dinge zum Jonglieren selber mitbringen darf. So modellierte der Verbalakrobat zunächst aus den Worten Basilikum, Wurstsalat und Eigenheimprämie eine nach innen geworfene Dreier-Kaskade.

Klar, Claus und Malte waren abermals die schlechtesten Kursteilnehmer, doch selbst die Jonglage-Dinosaurier nickten anerkennend ob der schnellen Vorschritte und des akribischen Trainingsfleißes der jungen Spitzensportler.

Malte: „Diese Jongleure ein hilfsbereites und genügsames Völkchen. Einfach nett.“

Claus: „Theorie und Praxis liegen beim Jonglieren weit auseinander! Zumindest bei mir!“

f wie futsal

Februar 2, 2010

malte und meine wenigkeit waren mal wieder unterwegs!

Gib mich die Kirsche

F wie Futsal

Wo Bälle noch mit Füßen getreten werden, ist die Sprache roh. Matthäus’ Expertise „Ich habe gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man draufdrückt“, konnten sich unsere Nanu-Ball-Artisten sofort anschließen. Es war wie zur Kneipen-Sperrstunde: Der Muskel machte zu!

Was hätten sie gezaubert? Claus, der das Spiel mit dem sprungreduzierten Hallenball aus seiner verwunschenen Jugend in den Favelas von Rio perfekt beherrscht, wirkt aufgrund seiner muskulären (!) Unbeweglichkeit über weite Strecken des Trainings apathisch. Das erste Tor überhaupt fällt aufgrund eines unnötigen Ballverlustes Hensels. Sein Glück: Die Auswechselbank ist verwaist! Malte konzentriert sich vornehmlich auf sein ausgezeichnetes Stellungsspiel (nein, Nora, ein anderes Spiel ist gemeint). Bewegt wird der Ball mit dem Fuß auf einem Handballfeld (Kuriosum). Fünf gegen Fünf (inkl. Keeper). Perfekte Bedingungen für Trickser, Filigranos, Ästheten, Zaubermäuse, Balljongleure, Frikadellendreher und Warmduscher. Grätschen gilt als technische Bankrotterklärung, ist regelwidrig und verpönt. Damit ist Claus von vornherein entwaffnet! Malte glückt schließlich eine märchenhafte Rehabilitation angesichts der desolaten Chancenauswertung beim Eishockey in der Vorwoche. Fünf Treffer hat wohl noch nie ein Nanu-Redakteur bei einem Futsal-Training erzielt. Dafür hätten damals in der E-Jugend viele Jungs Zwei-Mark-Fünfzig von ihren bekloppten Vätern bekommen. Malte bekommt immerhin neidlose Anerkennung und Allüren, Claus Lust auf eine Badewanne und Wärmesalbe.

e wie eishockey

Januar 31, 2010

hier nun eine weitere sportart:

Auf Eis gelegt

E wie Eishockey

„Ihr könnt alle Körperteile problemlos im Krankenhaus nachkaufen, nur eure Augen kriegt ihr kein zweites Mal. Besorgt euch nen Helm mit Gitter!“ Als Coach Stefan Bauer diesen Satz spricht, ist das Training der schnellsten Mannschaftssportart der Welt gerade vorbei und an Malte und Claus glücklicherweise noch alles dran!

Hier geht’s zur Sache! Kurz mit dem Eis „warm“ werden, dann ertönt bereits der Anpfiff. Der Coach hat die Nanu-Delegation großzügig mit Protection ausgestattet, dennoch reicht es nur für die Mannschaft „ohne Ausrüstung“. Was die Profis, mit denen wir uns im Zwei-Minuten-Takt abwechseln, unter dem Trikot tragen, gleicht einer handelsüblichen SEK-Ausrüstung.

Es kommt zum langersehnten Duell zwischen den Hensel Sharks und den Limbrock Penguins: Topmotiviert gehen die Gastspieler auf Torejagd. Eine Viertelstunde ist die Trainingspartie im Eispalast alt, da raunzt Hensel seine Teamkollegen an: „Ich brauch dat Ding in die Kelle, nich in’ Fuß!“ Im Gegenzug gewinnt Limbrock sein erstes Laufduell am rechten Flügel, um einen präzisen Pass ins Niemandsland zu spielen. „Da muss der Stürmer stehen!“ weist der Neuling sein Gefolge zurecht!

An Limbrock ist eine Arbeitsbiene verloren gegangen. Akribisch peitscht der Rechtsaußen seine Truppe nach vorn, um stets aufs Neue vorm Tor kläglich zu versagen wie ein blindes Huhn nach zuviel Korn. Das Spiel verläuft einseitig. Der selbsternannte Team-Captain Hensel bringt die Sharks durch einen blendenden Assist früh auf die Siegerstraße. Limbrock liefert immerhin die Vorlage zu einem sehenswerten Gegentreffer, ehe die Demütigung für ihn und seine Kufenkumpels beim Stande von 1:7 ein Ende findet.

Malte freut sich trotzdem: „Spitze, dass hier auch Anfänger durch gezieltes Basic-Training schnell ins Spiel kommen. Die Ausrüstung kann man sich mit steigendem Niveau zusammenkaufen. Das ist HSP vom Feinsten.“

Claus, der Gewinner, sagt: „Heißer Scheiß! Super und Danke!“

hochschulsport münster

Januar 29, 2010

seit gefühlten fünf jahren bin ich nun beim stadtgeflüster verlag in münster und seit gut vier monaten erfreut sich das heft eines erfolgreichen relaunches, im zuge dessen sich auch neue rubriken auftaten.

seitdem gibt es nun zwei bekloppte (der malte und ich), die woche für woche, für dich, dich und dich die hochschulsportarten in münster testen. alles das natürlich in gewohnter reihenfolge von a bis z.

lesen könnt ihr diese wunderbaren erlebnisberichte ab jeden mittwoch in der „nanu-die wochenschau“ oder online unter www.nanu.ms! außerdem gibt es, so weit es die technik ermöglichte filmische ausschnitte!

ab heute möchte ich nun auch hier die besten, gefährlichsten und absurdesten sportarten vorstellen, die wir (der malte und ich) getestet haben.

viel spaß:

C wie Capoeira

Harmloser Moshpit?

Wer hätte das gedacht? Es gibt gar keinen paraguayischen Fußballnationalspieler namens Señor Capoeira! Pustekuchen! Wieder kein Ball im Spiel. Stattdessen standen wir nach 5 Minuten sektengeschwängert im Kreis und klatschten uns auf einen südamerikanischen Beat die Hände nass. Das also war Capoeira, ein Kampftanz! Aber wo war der Kampf? Mal so richtig dem Gegenüber ein Bierglas über den Schädel zu ziehen, kam denen hier eher nicht in den Sinn, alle viel zu lieb für Vollkörperkontakt! Mit dem Kommando „Socken aus – barfuss hat man mehr Halt auf dem Hallenboden“, befanden wir uns plötzlich eher fußpilzmäßig im Kampfgebiet. Eine Mischung aus Akrobatik und Bootcamp befremdete uns zunächst, um uns später zu faszinieren. Claus glaubte zwischenzeitlich, es mit professionellen Menschenfängern zu tun zu haben. Freundlich grinsend, fröhlich singend begeisterten sie die Teilnehmer recht fix und völlig überrascht fand sich Malte sogar inmitten des tobenden und musizierenden Kreises wieder, im One-on-One mit Iris. Während die kleine Trainerin sich munter krasse Moves aus dem Ärmel schüttelte, war Malte mit seinem eben erlernten Grundtanzschritt völlig chancenlos. Sein hilfloser Versuch, Iris mit einem ungelenken Radschlag zu zerfetzen, schlug – thank god – fehl. Und was dieser Sport im Übrigen mit den selten beanspruchten Muskelgruppen anstellt, könnt ihr euch denken: Aaaargh…

Run4Haiti

Januar 26, 2010

Am 12. Januar erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,0 den Inselstaat Haiti. Das Zentrum des Bebens lag etwa 25 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince in 17 Kilometern Tiefe unter Haiti. Schätzungsweise 200.000 Menschen verloren ihr Leben, 250.000 weitere Personen wurden verletzt und 1,5 Millionen obdachlos.

Die Vereinten Nationen sprechen von der schlimmsten Katastrophe, mit der sie es je zu tun hatten!

Es gibt nur eine Devise: Helfen und Spenden!

Unter dem Namen RUN4Haiti startet am 31.01.2010 der weltweit erste dezentrale Spendenlauf. Initiator der Aktion Run4Haiti ist Hendrik Auf’mkolk (25), Student aus Münster und selbst begeisterter Läufer.

Am Sonntag, 31.01.2010, laufen überall in Deutschland und im Ausland Menschen und spenden für jeden Kilometer einen Euro direkt an „Aktion Deutschland Hilft e.V.“, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen.

Das Tolle an der Aktion: Jeder kann mitmachen, egal wo auf der Welt. Egal ob Hobby- oder Profiläufer.

Wer helfen möchte kann sich auf www.run4haiti.de als Spendenläufer anmelden und angeben, wie viele Kilometer sie/er am 31.01.2010 laufen werden – und wo.

Die Resonanz ist überwältigend: An den ersten drei Tagen sind über 3.000 Kilometer aus über 100 Orten im In- und Ausland zusammengekommen, also schon mehr als 3.000 Euro an Spendenzusagen.

Mittlerweile peilt man die 10.000er Kilometermarke an!

Unternehmen können Run4Haiti unterstützen, indem sie die Spendenkilometer aus ihrer Stadt verdoppeln. Neben vielen anderen tun dies auch Brooks Sports, die Laufschuh-Profis mit Europazentrale in Münster. Nicht nur eine internationale Kampagne in 21 Vertriebsländern wurde gestartet, Brooks verdoppelt also auch die in Münster gelaufenen Kilometer!

Super!

tschauschesku 2009

Dezember 31, 2009

so 2009, nun klopp ich dich auch in ein paar stunden in die tonne!

für einen großen jahres-review hab ich keinen nerv, obwohl vieles nennenswert wäre.

irgendwie gibt es nicht nur für einen tag oder ein jahr eine to-do-liste. es gibt eine to-do-liste fürs ganze leben. dinge, die man einfach in einem leben gemacht haben sollte! 2009 habe ich einige dinge von dieser liste erfüllt, gestrichen, abgehakt:

1. ich habe die frau meines lebens gefunden

2. ich habe zum ersten mal den weihnachtsmann gespielt (für eine 3-jährige)

3. ich verdiene, mit dem was mir spaß macht, geld

im grunde ist alles aber firlefanz! holt euch ein kühles bier, zündet euch eine zigarette an, legt euch gute musik auf die ohren, vor euch ein buch, stift und zettel. zu füssen liegt euer hund. und dann schaut in die ferne: that’s life, that’s what all the people say…

2010, wir sehen uns!

katte bloggt jetzt auch!!!

Oktober 25, 2009

gestern gab es ein theaterstück der extraklasse. um 10.30 uhr traten angela merkel, horst seehofer und guido westerwelle vor die presse und verkündeten das finanzielle „todesurteil“ der kleinen frau und des kleinen mannes. die drei nannten es koalitionsvertrag und ein kompass für die zukunft!

eigentlich reicht das schon, damit einem das messer in der tasche aufgeht, aber der höhepunkt sollte noch kommen. ohne souffleuse berichtete westerwelle, dass er mit seehofer nun per du sei und sich guido und horst nun superdupi verstehen würden. horsti bezeichnete es als den beginn einer langen freundschaft, während sich beide fast schon in den armen lagen. immer noch nicht genug, denn guido lud angie und horsti noch indirekt zum abendessen in seine berliner wohnung ein. na toll, dass hatte deutschland nun brennend interessiert!

machen wir uns nichts draus: auch die größten freundschaften sind mal wieder zerbrochen und vielleicht gibt horsti beim „perfekten poli-dinner“ dem guido nur magere vier punkte!

ansonsten habe ich hier eine wichtige ankündigung zu machen: die katte hat ihren eigenen blog ins leben gerufen und ist zukünftig unter http://www.katteswelt.wordpress.com zu lesen, zu erreichen und zu kommentieren!

Schatz??? du machst das sehr gut und nicht nur dafür liebe ich dich unendlich! dieser song ist nur für dich: