into the wild
gilbert und meine wenigkeit waren vor kurzem im kino! na ja, soweit nicht spektakulär. doch das lebensgefühl, das wir in den 2,5 std vermittelt bekamen hat uns umgehauen! so waren wir zwei jahre auf einem roadtrip durch die usa und haben noch einige wochen in alaska drangehängt! das nenne ich eine erfahrung und alles an der seite des protagonisten christopher mccandless, der sich etwas zum lebensziel gesetzt hat was wirklich zählt, nämlich freiheit!
nach seinem schulabschluß anfang der 1990er bricht er aus seinen festen strukturen aus, spendet sein erspartes und macht sich auf den weg ins ungewisse. eingeengt durch die gesellschaft, religion, angst, geld, seinen eltern, ständiger kontrolle, den niederschlagenden lebenslügen und der politik will er nur eins – in die wildnis! frei sein! materiell unabhängig – einfach nur „leben“!
nach gut 2 jahren des umherwanderns und einiger jobs im westen der usa, bricht er endgültig nach alaska auf…
sean penn gelingt mit „into the wild“, seiner vierten regiearbeit, ein meisterwerk der gefühle und emotionen. eine bewegende, wahre geschichte, einrucksvolle bilder und eine starke schauspielerische leistung von emile hirsch!
sean penns busenkumpel eddie vedder (pearl jam) hat mal eben einen so gefühlvollen soundtrack unter die bilder und die geschichte gesetzt, der einen regelrecht zwingt selber auszubrechen! alles aufzugeben und weg!
danke gilbert…“survival never goes out of style”!
Schlagworte: eddie vedder, into the wild, leben, sean penn